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Download Presse-Foto (print / web) Copyright: Felix Horn/Sebastian Tomczak

Thomas Alan Waits, der Poet des amerikanischen Albtraums, die versoffene Stimme der Unterschicht, ist ein Original: Er schuf seine eigene Kunstfigur, sein eigenes Musik-Genre, einen magischen Mythos. Auch wegen seiner einzigartigen Stimme ist Tom Waits nicht zu kopieren.

Oder doch?

Eingedampft auf das Wesentliche der Musik der Legende Waits, präsentieren Hannes Weyland (Gesang) und Philip Ritter (Klavier) vor allem dessen frühe Werke. Immer nah am Original, oft zum Verwechseln ähnlich. Mit ihrem Duo Closing Time begeben sich die beiden Ausnahmemusiker auf Spurensuche: Wer ist Tom Waits? Was ist das für eine Zeit, aus der er kommt? Was ist das für ein Land, das er da besingt?
Die Spurensuche führt die beiden Künstler an den Rand einer schmutzigen Gesellschaft und an musikalische Grenzen. Im Dreck finden sie die Schönheit alter Song-Perlen, rau und ruppig, herzzerreißend tragisch. Die Hingabe für das Werk und den Mythos dieses einzigartigen Entertainers fördert Erstaunliches zutage: Man hört hin und schließt nur für einen kurzen Moment die Augen. Gleich im nächsten reißt man sie aber wieder auf – um sicherzustellen, dass da nicht wirklich Tom Waits persönlich steht.

http://www.facebook.com/closingtime.waitstribute